„Du sollst nun Menschen fischen!“ Dieser Satz, zu Petrus gesprochen, gehört zu den bekanntesten Worten von Jesus. Was das bedeutet, war Thema beim Gottesdienst, den die ev. Kirchengemeinde mit den Bewohnern im Pichlmayr-Wohnheim in Simbach feierte. Pfarrer Robert Schön hatte dazu ein Netz mitgebracht. Bevor er Jesus begegnete, hatte Petrus ein Netz als Werkzeug benutzt, um Fische zu fangen. Dieser ihm bekannten Tätigkeit gab Jesus einen neuen Sinn, als er Petrus zum Jünger berief. Nicht im wörtlichen Sinn, sondern in vergleichbarer Bedeutung sollte Petrus als Begleiter von Jesus und Bote Gottes von da an Menschen zusammenbringen und hinführen zum Glauben. Am Beispiel des Netzes verdeutlichte Pfarrer Schön, dass dieses nicht nur Gefangen werden und Verstrickung bedeutet, sondern auch Schutz bieten kann; für Schafherden und als Auffangnetz im Zirkus. Das Netz hält zusammen! Im Anschluss an die Ansprache durften deshalb die Anwesenden ihre Namen auf kleine Karten mit Fischen schreiben, die dann in ein Netz gelegt wurden. Zur Bestätigung ihres Glaubens sprachen dann alle das Glaubensbekenntnis und auch das Mahl der Gemeinschaft, das Heilige Abendmahl, wurde gefeiert. Mit dem Segen entließ Pfarrer Schön die Anwesenden in den Alltag, bevor der Bläserchor aus Arnstorf und Reisbach unter Leitung von Anita Huber die Feier abschloss.
