HILTRUD HASSELMEIER VERABSCHIEDET

Hasselmeier
Bildrechte: Robert Schön

Aufgrund von Corona erst jetzt konnte Hiltrud Hasselmeier feierlich im Gottesdienst nach Beendigung ihres Dienstes als Prädikantin verabschiedet werden.Das Bild zeigt Pfarrer Schön, Dekanin Lubomierski, Hiltrud Hasselmeier, Vertrauensmann des Kirchenvorstandes Martin Kreft. 

Verabschiedungsgottesdienst Frau Hiltrud Hasselmeier
„Ohne Ihr langjähriges Wirken mit großem Einsatz wäre das Leben der ev. Kirchengemeinde Arnstorf um vieles ärmer gewesen.“ Mit diesen Worten begann Dekanin Dr. Nina Lubomierski ihre Rede zur Würdigung der vielfältigen Dienste, die Hiltrud Hasselmeier für die Kirche geleistet hat. Nachdem Hiltrud Hasselmeier bereits vor einem halben Jahr ihren ehrenamtlichen Dienst zuletzt als Prädikantin beendet hat, konnte coronabedingt die Kirchengemeinde mit ihr erst jetzt einen würdigen Gottesdienst zur Verabschiedung feiern. Dazu waren neben der Familie von Hiltrud Hasselmeier und vielen Gläubigen Dekanin Dr. Nina Lubomierski und Kirchenmusikdirektor Volker Gloßner aus Landshut in den Garten des ev. Gemeindezentrums Arnstorf gekommen. Dabei war die Anwesenheit des Dekanatskantors Grund zu besonderer Freude, da er nicht nur Musikstücke auf dem E-Piano spielen, sondern die Anwesenden auch zum Singen anleiten und begleiten durfte, was nach langer Zeit nun wieder möglich ist. Nach der Eröffnung mit Gebet und Evangelium durch Pfarrer Robert Schön ergriff Dekanin Dr. Lubomierski das Wort. In ihrer Auslegung von Worten des Apostels Paulus in 1.Korintherbrief14 sprach sie darüber, wie wichtig es ist, dass die Verkündigung des Wortes Gottes auch verstanden werden kann. Dazu braucht es Menschen, die in deutlicher und klarer Weise vom christlichen Glauben reden können. Dies hat Hiltrud Hasselmeier in den langen Jahren ihres Wirkens immer getan. Unter anderem im Religionsunterricht, bei ökumenischen Veranstaltungen, im Kirchenvorstand und bis zuletzt als Prädikantin, die selbstverantwortlich Gottesdienste gestalten und feiern durfte. So konnte die Dekanin nach der allgemein gefassten Erklärung der biblischen Botschaft sich dann in besonderer Weise an Hiltrud Hasselmeier richten und ihr den Dank für ihren Dienst aussprechen. Mit der feierlichen Entpflichtungsformel, der Überreichung einer Urkunde vom Regionalbischof und dem persönlich zugesprochenen Segen endete dann ganz offiziell der Dienst von Hiltrud Hasselmeier. Vertrauensmann des Kirchenvorstands Martin Kreft würdigte in seiner folgenden Ansprache den großen und vorbildlichen Einsatz der Geehrten und sprach in besonderer Weise den Dank der Kirchengemeinde aus. Dem schloss sich Pfarrer Schön an, der Hiltrud Hasselmeier als Zeichen des Dankes und der Anerkennung einen Geschenkkorb und einen Blumenstrauß überreichte. Mit dem Segen durch die Dekanin und dem Dank an alle, die zu Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes beigetragen haben, endete die würdige Feier.